
Küche, Esszimmer, Wohnzimmer — in modernen Neubauten verschmelzen diese Räume zu einem grossen Ganzen, das Grosszügigkeit und Offenheit ausstrahlt. Zudem sind moderne Designer-Küchen viel zu schön, um sie hinter einer Tür zu verstecken: schlichte Linien, ruhige Farben, ein reduziertes, harmonisches Erscheinungsbild, dazu Materialien wie Stein und Holz, kombiniert mit Aluminium oder Chromstahl. In vielen Haushalten ist die Küche deshalb der Hotspot der Geselligkeit — hier geniesst man ein Bier mit Freunden, trinkt einen Espresso. Und natürlich wird auch gekocht.
Fast wie eine Feuerstelle

Die Hauptrolle spielt dabei die Kücheninsel. Je nach Bedürfnis dient sie als Werkbank — um das Steak zu marinieren und den Salat zu rüsten —, verfügt über ein Kochfeld oder kann beides, wie die «Orea-T» der Zürcher Orea AG, die ihre Küchen in einer Manufaktur im Schwyzer Muotathal fertigen lässt. Zusammen mit der Fachhochschule Biel entwickelte das junge Unternehmen eine Kochinsel als modulare Werkbank: Die gesamte Oberfläche lässt sich mit einer Platte verschliessen, sodass bei Nichtgebrauch eine grosszügige Rüst- und Abstellfläche entsteht. Das Möbel wurde mehrfach ausgezeichnet — mit dem Good Design Award, dem Iconic Award und dem German Design Award.
Spitzenkoch als Markenbotschafter

Markenbotschafter von Orea ist der Schweizer Spitzenkoch Andreas Caminada — den 44-jährigen Bündner mit drei Michelin-Sternen und Platz in den «World’s 50 Best Restaurants» verbindet mit Orea der Wunsch nach Genuss und Einzigartigkeit. «Jeder Handgriff ist unwiederholbar sensorisch erlebbar», sagt Caminada, «da jedes Gericht, jeder Cocktail seine einzigartige Note hat.» Beide Partner beherrschen die Kunst, aus dem Einfachen etwas Besonderes zu machen. Und obwohl Oreas Küchen digitale Komponenten integrieren, bleibt die Küche ein analoger, emotionaler Ort: Hier wird diskutiert und gelacht, geflirtet und geteilt — Zeit, Essen und vor allem Gedanken und Gefühle.

Dieser Artikel erschien im November 2021 in der Ausgabe MEN 1/21.


